Die Staatssammlung für Anthropologie und Paläoanatomie ist die  für archäologische Skelettfunde zuständige staatliche Einrichtung in Bayern. Die Abteilung Anthropologie ist dabei für die humanen Überreste verantwortlich. Sie bildet so ein Archiv für anthropologisches Untersuchungsgut und ist zugleich ein Forschungsinstitut für (prä-) historische Anthropologie.  Dabei widment sie sich in enger Zusammenarbeit mit den Kulturwissenschaften der Erforschung dauerhafter körperlicher Relikte von Menschen und Tieren diverser geschichtlicher Zeithorizonte.  

Schwerpunkt der Forschung ist die Vor- und Frühgeschichte des Menschen in Bayern (einschließlich der Schaffung menschgemachter Umwelten). Allerdings werden je nach Forschungsvorhaben auch archäologischen Skelettfunde anderer Regionen analysiert. Die Funde werden auf verschiedenste Weise untersucht: Von ihrem äußeren Erscheinungsbild bis zu erhalten gebliebenen Biomolekülen.

Mit Hilfe dieser Methoden werden beispielsweise Fragestellungen zur Bevölkerungsgeschichte, Ethnogenese oder zur Krankheitsbelastung des Menschen in früheren Zeiten bearbeitet.

Zu den Aufgaben der Staatssammlung gehört auch die Präparation, Dokumentation und konservatorische Betreuung der Sammlungsobjekte, sowie deren Bereitstellung zu Forschungs- und Bildungszwecken.

 

 

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